Samstag, 17. Juni 2017

[Arm like a cover] Step by Step

Hey, ihr Lieben,

ich wurde auf Instagram gefragt, ob ich nicht mal ein "Step by Step" zu meinen Armbildern machen kann und hier kommt es :)

 Schritt 1:
Ich benutze zum Malen Acrylfarben und meistens brauche ich ca. 30 bis 45 Minuten plus Fotos machen und Abwaschen.
Zu erst bemale ich meinen Arm mit der Grundfarbe des Covers.

   
 
Schritt 2:
Da die meisten Cover nicht nur einfarbig sind, mische ich oft, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.
 
 
 
Schritt 3:
Jetzt kommt das Motiv. Bei "Wie Monde so silbern" das Kleid, die Sterne und der Schuh. Mit einem dünnen Pinsel und weiß zeichne ich erst einmal die Umrisse vor.
 
 
Schritt 4:
Nun wird das ganze ausgemalt, schattiert und an einigen Stellen noch verbessert, bevor ich dann das Foto mache.
 


 So, das war ein kleiner Einblick hinter die Kulissen :)
 
 

Samstag, 27. Mai 2017

[Rezension] Smoke

Titel: Smoke
Autor: Dan Vyleta
Verlag: carl´s books
Seiten: 611
Preis:  16,99 [D] (Broschiert)
              17,50 [A]
ISBN: 978-3-570-58568-9


Inhalt:
Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...

Protagonisten:
Thomas ist einer der Hauptfiguren und für mich schwer einschätzbar. Er ist durch seine Vergangenheit, vor allem durch die Taten seines Vater und die darauffolgenden Vorhersagen ihn betreffend, geprägt. Diese Last trägt er das ganze Buch über mit sich herum, wird von Befürchtungen, Ängsten und Selbstzweifeln gequält und glaubt fast bis zum Ende an das "böse" Erbe, das er in sich tragen soll. Teilweise bricht diese Seite aus ihm heraus, entlädt sich in Wutausbrüchen und Gewalt.

Charlie ist im Grunde sein komplettes Gegenteil. Mit seiner ruhigen, sanften und vernünftigen Art versucht er auf Thomas einzugehen, hört ihm zu und hält zu ihm, egal was passiert. Er ist aus einer einflussreichen Familie und besucht genau wie Thomas eine Elite-Schule in Oxford. Dort werden sie getrimmt, "rein" zu sein, nicht zu rauchen, sündenfrei zu werden. Charlie raucht kaum, im Gegensatz zu Thomas, dessen unterschwellige Wut ihn öfters eine Grenze überschreiten lässt.

Livia Naylor ist die Tochter von Lady Catherine Naylor, einer angesehenen Aristokratin und mir anfangs sehr unsympathisch. Sie verhält sich Thomas und Charlie gegenüber kalt und abweisend, verbietet sich zwanghaft jede noch so winzige Sünde und scheint auch zu ihrer Mutter kein gutes Verhältnis zu haben. Im Laufe der Geschichte verändert sie sich, weil sie keine andere Wahl hat. Sie lernt dazu, entwickelt Gefühle für Charlie und verworrener Weise auch für Thomas, was zwischen den dreien aber kaum Gespräch findet.    

Lady Catherine Naylor ist eine Adlige wie aus dem Bilderbuch. Zumindest was das Aussehen und ihre Art an der Oberfläche betrifft. Sie ist hochgewachsen, schön, höflich und raucht nie, doch lernt man sie besser kennen, so erkennt man, dass auch sie eine Bürde mit sich trägt. Eine Bürde, die sie befeuert, die Welt zu verändern, die Menschen zu verändern. Skrupellos und doch mit Eleganz geht sie ihrem Traum nach und lässt sich von niemanden abhalten. Ihr Charakter hat mich fasziniert und nachdenklich werden lassen, denn hauptsächlich von ihr erfährt man sehr viel über den Rauch, seine Bedeutung und sein Wirken.

Meine Meinung:
Dieses Buch zu bewerten ist keine leichte Aufgabe. Es konnte mich durchaus in seinen Bann ziehen, fesseln und ich war die gesamte Zeit über fasziniert von der Idee des Rauches als Zeichen von Sünde. Unbedingt wollte ich wissen, was es damit auf sich hat, was dahinter steckt und wie sich alles am Ende auflöst, doch andererseits war es schwierig, sich in die Geschichte einzulesen, zu verstehen, um wen und was es geht, die Vielzahl an Personen zu unterscheiden, ihnen einen Platz in der Handlung zuzuweisen und auch ihre Bedeutung zu erfassen.
Grund daran ist zum Teil Dan Vyletas Schreibstil. Er schreibt mit einer umfassenden Ausführlichkeit, dass es manchmal zu viel wird, nutzt lange Vergleiche, Metaphern und fast schon philosophische Beschreibungen. Interpretationen über Sünde, die Manifestation des Rauches und das Verhalten der Menschen gibt es zu genüge. Im Endeffekt bin ich mir nicht so sicher, alles richtig verstanden zu haben und auch der Gedanke an eine so schmutzige Welt, das Leben darin, ist für mich nicht wirklich greifbar.
Trotzdem schafft Vyleta es durch diesen Stil durchgehend eine Atmosphäre von Düsternis, Geheimnissen und unterdrückten Gefühlen zu schaffen, die mich sehr einnehmen konnte.
Dann ist da noch die Sache mit den wechselnden Perspektiven. Mal liest man die Geschichte aus der Ich-Perspektive einer Person und muss darauf achten, aus wessen Sicht erzählt wird, dann gibt es Kapitel, in denen in der dritten Person berichtet wird und manchmal hat man das Gefühl, alles zu überblicken und doch nichts zu erfahren. Wichtig ist meiner Ansicht nach, dass man sich für dieses Buch viel Zeit nehmen sollte. Manche Sätze lieber zweimal liest und die Gedanken dahinter erfasst. So kommt man besser und tiefer in die Geschichte hinein.
Ich hatte bis zum Ende des Buches keine Ahnung, worauf es hinauslaufen würde, da Informationen dem Leser nur häppchenweise dargelegt werden und der große Zusammenhang bis zum Schluss aufgehoben wurde. Doch selbst dann musste ich mich anstrengen, es zu verstehen.
Alles in allem ist das Buch kein Buch für Zwischendurch und teilweise erfordert es wirklich Kraft, weiterzulesen, doch wenn man sich auf die Geschichte und den Stil einlässt, lässt es einen nicht mehr los.
         

Sonntag, 21. Mai 2017

[Info] Books n the Run - TAKE / READ / RETURN

Hey, ihr Lieben,

heute gibt es mal einen Beitrag zu einer Initiative, die Samantha ins Leben gerufen hat. Sie nennt sich "Books on the Run". Es geht darum, den Öffentlichen Personennahverkehr in eine Art "Bibliothek" für alle umzufunktionieren und so seine Liebe zu Büchern mit anderen zu teilen. In der New Yorker Subway sowie  der Londoner Underground existiert diese Initiative bereits und scheint gut zu funktionieren.

Findet man ein Buch mit folgendem Sticker in U-Bahn, S-Bahn oder Bus, kann man es mitnehmen, lesen und danach wieder im öffentlichen Nahverkehr aussetzen.
Wer eigene Bücher verteilen möchte, bekommt von Samantha die Books on the Run - Sticker per Post zugesandt und darf als sogenannte Book Fairy / Ninja loslegen :)
Das Starterkit enthält zwei Sticker, zwei Visitenkarten, die man in das Buch steckt sowie eine kurze Anleitung. 

 
 
Für weitere Infos und verlinke ich euch Samanthas Website sowie weitere ihrer Social Media Seiten.
 
 
 
Was haltet ihr von der Initiative?


Samstag, 13. Mai 2017

[Rezension] Die Katzen von Montmartre

Titel: Die Katzen von Montmartre
Autor: Tessa Korber
Verlag: btb
Seiten: 252
Preis:    9,99 [D] (Taschenbuch)
              10,30 [A]
ISBN:
978-3-422-71444-5

Inhalt:
Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

Meine Meinung:
Einen Krimi zu lesen, bei dem Katzen in die Rolle der Ermittler schlüpfen und einen beziehungsweise zwei Verbrechen aufklären, war eine interessante und gleichzeitig amüsante Erfahrung für einen Katzenliebhaber wie mich, denn mehr als einmal konnte ich Parallelen zu meinem eigenen Kater ziehen.
Zu Beginn des Buches lernt man die vierfüßigen Charaktere der Geschichte kennen. Bonnard, den Friedhofskater mit dem sonnigen Gemüt, der sich gerne die Ängste und Sorgen der Friedhofsbesucher erzählen lässt. Suzanne, die sich um die melancholische Madame Valladon sorgt. Dégas, den düsteren, alten Künstlerkater, der heimlich die Katzendame Grisette anhimmelt, die sich am liebsten von einem Künstler malen lassen würde. Matisse, den jungen Kater, der sich neugierig herumtreibt und so auf den schwarzen Straßenjungen Navid trifft. Zu guter Letzt wären da noch Pablo und Miró, die frechen Söhne von Suzanne, die während ihrer Spiele auf die Leiche des jungen Mädchens stoßen.
Alle diese Katzen sind mir auf ihre besondere Weise ans Herz gewachsen, da man durch den ständigen Perspektivwechsel jede von ihnen persönlich kennenlernen konnte. Auch wenn es sehr viele Charaktere gibt, da natürlich auch einige Menschen eine Rolle spielen, fiel es mir relativ leicht, den Überblick zu bewahren. 
Das Setting, also das Künstlerviertel Montmartre mit den gepflasterten Straßen, den Straßenmusikern und -malern, Touristen und kleinen Cafés aus Katzensicht beschrieben, ist etwas ganz besonderes, denn der Leser wird nicht nur in entlegene Ecken geführt, sondern bekommt einen vielfältigen Eindruck der unglaublich scharfen Sinne der Samtpfoten.
Die Handlung ist, verbunden mit dem lebendigen, detailreichen Schreibstil, ziemlich ansprechend. Durch die wechselnden Perspektiven wird der Leser von einer Szene in die nächste gelotst, ohne dabei den roten Faden aus den Augen zu verlieren und die ganze Zeit über habe ich gegrübelt, welchen Zusammenhang es zwischen dem Mord und Grisettes Verschwinden gibt. Die Methoden, mit denen die Katzen sich die Menschen des Montmartre zu eigen machen, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber mir auch gezeigt, wie viel die Tiere tatsächlich von der menschlichen Psyche verstehen. Die Auflösung am Schluss kam dann ziemlich überraschend und es wird noch einmal spannend. 
Für mich ist dieses Buch der Beleg, dass ein Krimi auch ohne blutige Szenen und Psychoterror durchaus spannend sein kann, kombiniert mit Pariser Flair, Humor und liebenswerten Charakteren. 

    

Samstag, 6. Mai 2017

[Rezension] Der schwarze Thron - Die Schwestern

Titel: Der schwarze Thron - Die Schwestern
Autor: Kendra Blake
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 444
Preis:  14,99 [D] (Broschiert)
              15,50 [A]
ISBN:
978-3-7645-3144-7

Vielen Dank an den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

 
DREI KÖNIGINNEN,
DUNKEL, UNSCHULDIG, KLEIN
EINEM SCHOSS ENTSPRUNGEN,
KÖNNEN NIEMALS
FREUNDINNEN SEIN.
 
DREI DUNKLE SCHWESTERN,
JEDE SO SCHÖN,
ZWEI WERDEN VERSCHLUNGEN,
NUR EINE GEKRÖNT.

Protagonisten:
Mirabella, Katherine und Arsinoe sind die Hauptcharaktere des Buches und sehr verschieden nicht nur im Hinblick auf ihre magischen Talente. Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr wuchsen die Schwestern gemeinsam auf, wurden dann jedoch getrennt und in verschiedenen Familien untergebracht, deren Aufgabe es ist, den Mädchen die Beherrschung ihrer Magie zu lehren, sie auszubilden und auf das sogenannte Jahr des Aufstiegs vorzubereiten. 
So gelangt Mirabella zu den Elementwandlern, Katherine zu den Giftmischern und Arsinoe zu den Naturbegabten. Ab ihrem sechzehnten Geburtstag haben sie ein Jahr Zeit, ihre Schwestern zu töten, denn nur eine von ihnen kann auf dem Thron sitzen. 
Während Mirabella als die Stärkste der Schwestern dargestellt wird, scheinen Katherine und Arsinoe in Bezug auf ihre Talente ziemlich schwach, doch im Laufe der Geschichte wurde mir bewusst, dass sie beide einen starken Charakter haben. 

Meine Meinung:
Ich liebe ja Bücher, in denen Magie, Königinnen, Intrigen und Verrat die Hauptrolle spielen. Deswegen war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste und hatte wegen des spannenden Klappentextes ziemlich hohe Ansprüche an die Geschichte. Schon das Cover ist unheimlich schön und vereint alle Symbole, die man in der Geschichte kennenlernt. 
Kendra Blake hat mich nicht enttäuscht, auch wenn ich die ersten fünfzig Seiten erst einmal mit den ganzen Namen klarkommen musste, die rasant ins Spiel gebracht wurden, sodass man leicht den Überblick verlieren kann. Dazu kamen die pro Kapitel wechselnden Sichten zwischen den drei Schwestern sowie verschiedenen Mitgliedern der Familien, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, wie beispielsweise Natalia Arron, das Oberhaupt der Giftmischer, die ebenfalls einen starken Charakter gepaart mit einer kühlen, beherrschen Ausstrahlung besitzt und mit zu meinen Lieblingscharakteren gehört. Gut gefallen an den verschiedenen Sichtweisen hat mir, dass man so einen umfassenden Einblick in die Gefühle und Gedanken sehr vieler Personen bekommt, doch da im ersten Drittel alle Gaben, Aufgaben, Eigenschaften sowie Eigenarten geklärt werden, leidet die Spannung. 
Aber ab der Hälfte nimmt sie dann doch zu und verleiht der Geschichte neuen Schwung, sodass man gleich motiviert ist, weiterzulesen und das Ende macht die fehlende Spannung vom Beginn mehr als quitt. Ich habe die letzten Kapitel förmlich verschlungen und konnte kaum glauben, was plötzlich alles passiert.
Der leichte Schreibstil machte es mir noch einfacher, so durch die Seiten zu fliegen und die aufkommenden düstere Atmosphäre rundet das Ganze  schön ab. 
Wegen des wirklich fiesen Schlusses, freue ich mich umso mehr auf den zweiten Teil der Reihe und kann sie euch nur empfehlen. Natürlich spielt  die Liebe wieder eine Rolle, wenn auch eher hintergründig.           

(4/5 Sternen)


Samstag, 22. April 2017

[Neuerscheinungen] 5 Neuerscheinungen für Mai 2017

Hey, ihr Lieben,

heute habe ich fünf Bücher, die im Mai erscheinen und die für euch interessant sein könnten. Auf einige freu ich mich auch sehr :D

~1~

Für alle Castle-Fans: am 02. erscheint Heat Storm - Hitzesturm der neunte Band von Richard Castle.

Verlag: Cross Cult
Bindung: Taschenbuch
Seitenzahl: 450
Preis: 14,00

ISBN: 9783959811927

Inhalt:
Nikki Heat und Derrick Storm, die beiden dauerhaftesten und beliebtesten Figuren des New York Times Bestsellerautors Richard Castle arbeiten erstmals zusammen, um Nikkis Mutter Cynthia zu retten, die sich seit siebzehn Jahren versteckt und für tot gehalten wurde. Dabei stellt sich ihnen eine ruchlose Gruppierung chinesischer Geschäftsleute in den Weg, die Shanghai Sieben, die rücksichtslos und einflussreich genug sind, sie aufzuhalten.

~2~
 
Ebenfalls am 02. erscheint Paper Palace von Erin Watt.
 
Verlag: Piper
Bindung: Klappenbroschur            
Seitenzahl: 416
Preis: 12,99
ISBN: 978-3-492-06073-8

Inhalt:
Kaum haben sich Ella und Reed wiedergefunden, werden sie schon wieder getrennt – und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ist er dieses Mal zu weit gegangen? Ist ihm sein aufbrausendes Temperament zum Verhängnis geworden? Ella ist eine Kämpferin. Sie ist bereit, alles zu tun, um Reed zu schützen, und den Royals zur Seite zu stehen. Doch dann wird sie plötzlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Sie muss feststellen, dass ihr Leben eine einzige Lüge war. Werden die Royals sie am Ende doch ruinieren? Oder kann es ein Happy End für Ella und Reed geben?
 
~3~
 
Am 09. erscheint der erste Band einer neuen Fantasy-Saga, nämlich Der schwarze Thron - Die Schwestern von Kendare Blake.
 
Verlag: Penhaligon
Bindung: Klappenbroschur            
Seitenzahl: 448
Preis: 14,99

ISBN: 978-3-7645-3144-7

Inhalt:
Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

 ~4~
 
 Am 22. haben wir ebenfalls den Auftakt einer neuen Reihe: Stormheart - Die Rebellin von Cora Carmack.
 
Verlag: Oetinger
Bindung: Hardcover           
Seitenzahl: 464
Preis: 14,99

ISBN: 978-3-86274-928-7

Inhalt:
Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
 
 ~5~
 


Und zu guter Letzt: von vielen sehnsüchtig erwartet: Feel again von Mona Kasten. Das Datum: 26. Mai.
Verlag: Lyx
Bindung: Paperback           
Seitenzahl: 467
Preis: 12,00

ISBN: 978-3-7363-0445-1

Inhalt:
Er sollte nur ein Projekt sein.
Doch ihr Herz hat andere Pläne.
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr ...
 
 
 
 
 

Freitag, 7. April 2017

[Rezension] The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Titel: Sleeping Prince – Tödlicher Fluch
Autor: Melinda Salisbury
Verlag: Bloomoon
Seiten: 361
Preis:  17,99 [D] (Hardcover)
             18,50[A]
ISBN:
978-3-8458-1794-1

Inhalt:
Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun bringt er Krieg und Zerstörung zu den Menschen von Tregellian. Die junge Apothekerstochter Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten.
Als Soldaten sie und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sich Errin wenden kann: den mysteriösen Silas. Silas verspricht, Errin zu helfen. Doch als ihr vermeintlicher Retter spurlos verschwindet, muss Errin eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Reiches verändern wird …

Protagonisten:
Errin Vastel
ist eine äußerst begabte Herbalistin und starke junge Frau, die sich ganz allein um ihre Mutter kümmert, die unter einer unheimlichen Krankheit leidet, nachdem ihr Vater gestorben und ihr Bruder verschwunden ist. Durch das Verkaufen von Tränken und auch Giften hält sie sich einigermaßen über Wasser. Leider kam mir ihr Handeln manchmal etwas kopflos und unüberlegt vor, auch wenn man an diesen wieder Stellen merkt, dass sie all das nur für ihre Familie und mit viel Mut tut.

Silas Kolby ist der mysteriöse junge Mann im dunklen Umhang mit Kapuze. Er kauft tödliche Gifte bei Errin, verrät ihr aber nie, wozu er sie verwendet.  Zudem rettet er sie das ein und andere Mal aus schwierigen Situationen, doch trotzdem bin ich anfangs nicht schlau aus ihm geworden. Ihn umgibt eine undurchschaubare Aura, die zusammen mit seinen Geheimnissen einen sehr schleierhaften Charakter aus ihm macht, hinter dessen Fassade man nur nach und nach kommt. 

Meine Meinung:
Da ich den Inhalt des ersten Bandes nicht mehr so gut im Kopf hatte, brauchte ich eine Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden, wobei mir der Prolog, in dem die Sage um den Schlafenden Prinzen wiederholt wird, sehr geholfen hat. Die Autorin setzt hier eine ganz andere Protagonistin ein, doch im hinteren Teil führen die Fäden raffiniert dann wieder zusammen und bekannte Charaktere aus dem ersten Band tauchen auf.
Im Laufe des Buches erfährt man eine ganze Bandbreite an Informationen über Errin und ihre Familie, teils durch kurze Erinnerungen oder komplette Rückblicke in ihre Kindheit. So lernt man sie schnell kennen und kann nachvollziehen, warum sie so und nicht anders ist und handelt.
Insgesamt wirkt dieser Teil sehr viel düsterer, bedrohlicher und auch um Längen brutaler, zum einen, weil der Schlafende Prinz das Land verwüstete, verbrannte Dörfer und eine Menge Leichen zurücklässt, zum anderen aber auch durch Silas, die Geheimnisse der Alchemie und die Krankheit von Errins Mutter. Trotz dessen muss ich gestehen, dass mir das royale Feeling des Vorgängers ein bisschen gefehlt hat, da Errin durchs Land reist und sich oft in Wäldern oder heruntergekommenen Hütten aufhält. Es gibt dementsprechend keine Machtspielchen oder politische Intrigen.
Natürlich gibt es auch einige Wendungen, die ich teils vorhersehbar fand, aber ein paar, auf die ich nicht gekommen bin und die ein bisschen Schwung in die Geschichte und vor allem ins Ende gebracht haben.
Die spannenden Geschehnisse im letzten Drittel des Buches konnten mich leider nicht so sehr mitreißen, sind dennoch gut gemacht und lassen sich, wie der Rest des Buches, einfach und flüssig lesen.
Alles in allem ist es eine gelungene Fortsetzung, die jedoch auch ihre Schwächen hat, welche mich nicht abhalten werden, den dritten Band zu lesen, allein schon wegen des offenen Endes.  
(3/5 Sterne)
 

Mittwoch, 29. März 2017

[LBM 2017] Erlebnisse, Sebastian Fitzek, Sandra Regnier und Erin Hunter


  

Hey, ihr Lieben

Ich war am Donnerstag den 23.03. und am Sonntag den 26.03. auf der Leipziger Buchmesse und möchte euch ein bisschen von den beiden Tagen, aber vor allem vom Sonntag berichten.

Am Donnerstag war ich von der Schule aus in Leipzig, was nicht geplant war, denn eigentlich dürfen nur die 9. Klassen fahren, aber wenn man gefragt wird, ob man mitmöchte, sagt man doch nicht nein :) Die vier Stunden, die ich dort verbracht habe, bin ich mit einer Freundin über die Messe geschlendert, habe Leseproben, Lesezeichen und Süßigkeiten eingesammelt und war auf der Lesung von Carolin Emrich, die ihr Buch Elfenwächter - Weg des Ordens vorgestellt hat, was ich mir auch habe signieren lassen. Natürlich mussten auch noch ein paar Bücher mit, nämlich AchtNacht von Sebastian Fitzek und Die Mission des Schülers von Erin Hunter.

                                                                                                         

Am Sonntag bin ich dann noch einmal mit meiner Familie und einer anderen Freundin gefahren und wir hatten eine Menge Spaß :D
Um 11:00 Uhr waren wir da und sind dann spontan zur Signierstunde von Laura Kneidl gegangen. Während wir anstanden, haben wir uns nett mit ein paar anderen Bücherliebhabern unterhalten und so verging die Zeit doch ziemlich schnell. Danach stand die Lesung von Erin Hunter (12:00 - 12:30 Uhr) auf dem Plan, die mein erstes Highlight war, denn durch Warrior Cats bin ich erst richtig auf das Lesen gekommen und habe auch alle Teile im Regal zu stehen. Dank meiner Freundin, die sich schon für mich angestellt hatte, musste ich "nur" eine halbe Stunde anstehen, was schon eng wurde, denn dadurch habe ich die darauffolgende Lesung von Sandra Regnier zu großen Teilen verpasst.

                                                     
                                                                                                   
 Dann hieß es wieder anstehen. Diesmal bei Sandra Regnier, von der ich nur ein Tag zuvor Das Herz der Lilie gelesen und das Buch als wahnsinnig schön eingestuft hatte. Aber auch hier standen wir nicht allzu lange, da meine Freundin sich ebenfalls schon angestellt hatte. Ich glaube, ohne sie, wäre ich verloren gewesen :D
Sandra Regnier ist eine unglaublich liebe und freundliche Person und hat uns für meine Nagelkünste zur Pan-Trilogie sowie zur Lilien-Reihe ein wunderschönes Lesezeichen geschenkt. Ich sage euch, ich war wirklich nervös und als sie meinen Nagel zusammen mit meiner Zeichnung von ihr fotografiert hat, haben meine Finger gezittert. (Hier könnt ihr euch die zwei Bilder anschauen, die sie von meinen Nägeln und den meiner Freundin gemacht hat: Instagram Sandra Regnier -> einfach mal durchklicken)                                                


                                                                              

Danach wollten wir eigentlich zu Ralph Ruthe, doch da hatten wir leider Pech, denn weil es zeitlich nicht mehr gepasst hätte, durften wir uns nicht mehr anstellen. Stattdessen sind wir zur Kinderbuchhandlung geschlendert, haben dort Ursula Poznanski getroffen und Fotos gemacht. Dann haben wir sicherheitshalber noch einmal nachgefragt, wo Sebastian Fitzek seine Signierstunde macht und wurden zur Lesebude 2 geschickt, aber da angekommen, erklärte uns eine Dame vom Verlag, dass er im Signierbereich der Kinderbuchhandlung signieren würde. Also gingen wir wieder zurück, doch ein junger Mann dort war der Meinung, dass er bei Lesebude 2 sein würde. Zusammen mit einigen anderen, die ebenfalls zur Signierstunde wollten, erklärten wir ihm, dass wir aber gerade von dort hierhin geschickt wurden. Ich sage euch, das war ein hin und her, aber letztendlich war der Signierbereich der Buchhandlung richtig und wir standen ganz vorne :) Zum Glück, denn die Schlange, die sich dann gebildet hat, erreichte eine extreme Länge, dich ich wahrscheinlich nicht überlebt hätte.

                                                     
                                                                                                       
 
Auf jeden Fall war dieser Tag trotz schmerzender Füße nach fast fünf Stunden, einfach lustig und wundervoll und ich freue mich schon auf nächstes Jahr :)
 

Montag, 27. März 2017

[Rezension] Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

Titel: Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister
Autor: George R. R. Martin
Verlag: Penhaligon
Seiten: 160
Preis:  10,00 [D] (Hardcover)
             10,30[A]
ISBN: 978-3-7645-3157-7
Inhalt:
In diesem illustrierten Geschenkbuch wurden Tyrions besten Sprüche zusammengetragen. Von der Macht der Worte über die Liebe bis zur Realpolitik – Tyrion Lennisters Weisheiten unterstützen in jeder Lebenslage.

Protagonisten:
Logischer Weise geht es hier um Zitate und Sprüche von Tyrion Lennister, den wohl beliebtesten und berühmtesten Charakter aus der Serie Game of Thrones beziehungsweise der Buchreihe Ein Lied aus Eis und Feuer. Mit seinem beißenden Sarkasmus, seiner spitzen Zunge und dem gnadenlosen Spott hat er es zu einem meiner Lieblingscharaktere geschafft.

Meine Meinung:
Wie schon erwähnt, finde ich Tyrion einfach genial, weswegen ich das Buch einfach lesen musste. Auf den 160 Seiten finden sich eine Bandbreite an lustigen, sarkastischen und spöttischen Sprüchen, die Tyrion im Laufe der Zeit so von sich gegeben hat. Zudem gibt es zwischendurch einige Zeichnungen, die gut zum jeweiligen Thema passen. Die Zitat sind eingeteilt in verschiedene Kategorien wie beispielsweise Über das Leben als Zwerg, Über Essen und Trinken oder Über die Kunst des Lügens. Das Buch liest sich ganz schnell durch, was bei Sprüchen auch nicht weiter verwunderlich ist und ist meiner Ansicht nach eine super Ergänzung für alle Tyrion-Fans.

"Entfache unser Feuer und schütze uns vor der Finsternis, blablabla, erleuchte unseren Weg und beschere uns muckelige Wärme, die Nacht ist dunkel und voller Schrecken, rette uns vor den schaurigen Wesen, und noch etwas mehr Blablabla."
 
-Der Sohn des Greifen-

Samstag, 18. März 2017

[Rezension] Ewig dein - Deathline

Titel: Ewig dein - Deathline
Autor: Janet Clark
Verlag: cbj
Seiten: 400
Preis:  16,99 [D] (Hardcover)
            17,50 [A]
ISBN: 978-3-570-17366-4

Vielen Dank an den cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Inhalt:
Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.
Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist ...

Protagonisten:
Josephine (Josie) O´Leary ist unsere 16jährige Protagonistin, die die Wochenenden damit verbringt, auf der Ranch ihres Vaters zu arbeiten, Mustangs zu trainieren und mit ihren Freunden Dana und Gabriel ins Eiscafé zu gehen. Sie träumt von Liebe, die alles überwindet und einer Menge Abenteuer. Das mag vielleicht naiv und kitschig klingen, doch Josie ist ein entschlossenes, mutiges und manchmal auch ziemlich stures Mädchen, das tut, was richtig ist, auch wenn diese Entscheidungen teilweise zu Konflikten führen.  

Ray ist ein Yowama oder auch Greeny, wobei die Yowama das Wort nicht gerne hören. Er lebt in einem Reservat in der Nähe Josies Ranch und kommt aus einem Grund, den ich nicht ausführen möchte, in den Ort und dann als Saisonarbeiter auf die Ranch. Mit seinen grünen Augen und der mysteriösen Ausstrahlung zieht er Josie fast schon magisch an, die sich schließlich in ihn verliebt. Ich finde die Geschichte, die ihn umgibt, sehr faszinierend und gleichzeitig unglaublich traurig. Seine Art mit Pferden umzugehen, ist bewundernswert und geheimnisvoll zugleich.

Meine Meinung:
Da ich von Janet Clark auch schon die Finstermoos-Reihe gelesen hatte, war ich mir sicher, dass dieses Buch ebenfalls gut werden würde. Zwar ist es zwar kein ganzer Thriller, enthält aber auf jeden Fall viele Elemente dessen, die sehr schön mit der Liebesgeschichte verbunden werden und das Buch richtig spannend und auch ein bisschen gruselig machen, was mir persönlich wirklich gefallen hat, da ich so etwas gerne lese. Schon im Klappentext wird erwähnt, dass Ray ein Geheimnis mit sich herumträgt und was Janet Clark daraus gemacht hat, hat mich wirklich von den Socken gehauen, wenn man so will. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Dazu gab es noch eine ganze Menge anderer Wendungen, die ich zwar teils erahnen konnte, aber die der Geschichte zusätzlich einen Schwung Spannung verpasst haben.
Die Liebe zwischen Josie und Ray ist etwas ganz Besonderes. Nicht zuletzt, weil Ray zu einem ganz anderen Volk gehört, als Josie. Romantisch, kompliziert und magisch beschreibt es eigentlich ganz gut.
Das Ende war vorhersehbar und doch sehr schön umgesetzt. Trotzdem werfen sich noch einige Fragen auf, die nicht mehr beantwortet werden, wie zum Beispiel, ob die eine Person wirklich nur ein Handlanger war und in Wahrheit jemand ganz anderes dahinter steckt.
Alles in allem ist es ein wirklich lesenswertes Jugendbuch. Leicht und fließend zu lesen, das Cover ist sowieso ein Traum und durch die Ich-Perspektive von Josie kann man sich gut in sie hineinversetzen.      

Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Windjäger

Titel: Windjäger
Autor: Jim Butcher
Verlag: Blanvet
Seiten: 763
Preis:  9,99 [D] (Taschenbuch)
          10,30 [A]
ISBN: 978-3-7341-6000-4

Vielen Dank an den Blanvet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Kämpfe, Intrigen und Abenteuer in einer unvergesslichen Welt
Seit der Nebel die ganze Welt überzogen hat, leben die Menschen in festungsartigen Städten auf den Gipfeln der Berge. Den Nebel zu betreten kann tödlich sein. Dennoch fallen Truppen der Gipfelfestung Aurora in das Gebiet von Albion ein, und ein Krieg kann nicht mehr abgewendet werden. Der Gipfelfürst von Albion ruft seine Verbündeten zusammen und bereitet sein Volk auf den Kampf vor. Die Flotte ist stark, die Männer und Frauen sind gut ausgebildet. Doch seine größte Hoffnung setzt der Gipfelfürst auf die geheime Mission von Kapitän Grimm und dessen Luftschiff Jäger.

Protagonisten:
Kapitän Grimm ist Kapitän der AHS (Albionisches Handelsschiff) Raubtier und wurde wegen Feigheit vor dem Feind unehrenhaft aus der Flotte verbannt. Er spricht nicht gerne über dieses Ereignis und im Grunde kann ich nicht nachvollziehen, wie man ihn auch nur im Ansatz feige nennen kann. Er verkörpert das Bild eines Luftschiffkapitäns, der das Leben aller an Bord befindlichen Menschen in der Hand hält und trotz dieser tonnenschweren Bürde weder jammert noch klagt.

Gwendolyn Lancaster ist eine sehr dickköpfige Adlige, die nicht das Klischee eines hilflosen Mädchens gibt, da sie sich gut selbst verteidigen kann, vor allem verbal. Sie gibt selbst zu, arrogant, eigensinnig und unverblümt zu sein und ihr Cousin Benedict hängt gerne noch ein paar andere Eigenschaften mit dran, wie stur, manchmal unvorsichtig und ziemlich langsam, wenn es darum geht, einzusehen, dass sie einen Fehler gemacht hat. Doch trotz allem hat sie ein gutes Herz und ist mir mit ihrer gewöhnungsbedürftigen Art doch sympathisch.

Rowl (richtig: Rowl, Spross von Maul von den Leisen Pfoten aus Habbel Morgen) ist ein Kater, der zu einhundert Prozent von sich selbst überzeugt ist. Wenn er gerade jemandem das Leben gerettet hat -  und wie er gerne betont: ganz allein gerettet hat - wird er unausstehlich, doch nichtsdestotrotz ist er gerade deswegen einer meiner liebsten Charaktere.  

Madame Sycorax Cavendish ist Ätherikerin und zwar eine äußerst gefährliche. Sie ist sehr auf Höflichkeit bedacht, trinkt gerne Tee und ist auf eine kalte Art schön. Mit ebenso einer Kälte schreckt sie auch nicht vor Folter und Mord zurück.     

Meine Meinung:
Schon der Gedanke, dass Nebel sich auf die Welt gesenkt hat und alle Menschen nun in Türmen auf den Gipfeln der Berge leben ist wahnsinnig faszinierend. Da diese Welt vollkommen neu ist, hat Jim Butcher sich die Zeit genommen, um all das bis ins Detail zu beschreiben. Trotz dessen wurde mir beim Lesen nie langweilig und auch einzelne solcher Szenen waren nicht zu langatmig. Neben den oben erwähnten Figuren wird man mit zahlreichen weiteren Figuren konfrontiert, die allesamt sehr dynamisch, vielschichtig und sehr unterschiedlich sind. Da während der Kapitel die Sichtweisen gewechselt werden, bekam ich von den verschiedensten Situationen die verschiedensten Blickwinkel auf die Geschichte, die doch dann irgendwie wieder zusammenliefen. Bestimmt hat noch kaum jemand mal etwas aus der Sicht einer Katze gelesen. Schon deswegen ist dieses Buch etwas Besonderes, wobei auch das Spiel mit dem Element Luft dazu beiträgt. Wie das faszinierende Cover schon verrät, wird dem Himmel eine wichtige Rolle beigemessen. Er ist Schauplatz actionreicher Kämpfe und das Zuhause von Kapitän Grimm.
Alles in allem ist dieses Buch ein wirklich empfehlenswerter Roman mit viel Action, Spannung und Humor. Ich gehe mal stark davon aus, dass es auch einen zweiten Teil geben wird, denn am Ende werfen sich immer mehr Fragen auf, die nicht geklärt werden.
(5/5 Sterne)
 
 

Samstag, 25. Februar 2017

[Reihenvorstellung] Red Rising

Die Bücher:

1. Red Rising
2. Red Rising - Im Haus der Feinde
3. Red Rising - Tag der Entscheidung

Autor: Pierce Brown
Verlag: Heyne
Preis: 12,99 [D] Broschiert
             13,40 [A]

ACHTUNG! ENTHÄLT SPOILER!
Inhalt:
Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …
 
 Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand an und ließ sich selbst zum Goldenen verwandeln. Nun lebt er mitten unter seinen Feinden und versucht die ungerechte Gesellschaft aus ihrer Mitte heraus zum Umsturz zu bringen. Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.
 
 
 
 
Um eine unmenschliche und grausame Gesellschaft zu stürzen, ist der Minenarbeiter Darrow selbst zum Goldenen, zum Mitglied der verhassten Oberschicht, geworden. Doch jetzt wurde sein Geheimnis entdeckt und er schwebt in tödlicher Gefahr. Wenn er sein Ziel erreichen will, muss er alles riskieren.
 
 
 
 
 
 
 




Protagonisten:
Darrow von Lykos / Der Schnitter ist Minenarbeiter auf dem Mars, schuftet unter der Oberfläche des Planeten und versucht ihn zu terraformen für eine Generation später, die den Mars kolonisieren möchte, bis er durch den tragischen Tod seiner Frau Eo erfährt, dass der Planet bereits besiedelt ist und dass er sowie seine Freunde und Familie, die sogenannten Roten, die ganze Zeit über versklavt und belogen worden sind. Er beschließt, die Goldenen, jene, die auf der Oberfläche wohnen, zu infiltrieren und von innen heraus zu zerstören, indem er sich einer Gruppe anschließt, die sich Söhne des Ares nennen, doch nicht alle Goldenen sind seine Feinde.
 
Sevro au Barca / Kobold wird zum Anführer der Heuler, einer Gruppe aus verrückten, kampfbereiten Goldenen, die sich Wolfspelze umhängen. Sevro wird im Laufe der Geschichte zu Darrows Schatten, kämpft für ihn und rettet ihn aus einer Menge drecksverdammten Situationen.
 
Octavia au Lune ist das regierende Oberhaupt der Weltengesellschaft und wird Darrow im Verlauf der Geschichte ein immer größer werdender Dorn im Auge. Sie ist kalt, machtvoll und wie sollte es anders sein eine Goldene.
 
Virginia au Augustus / Mustang ist die Tochter des Erzgouverneurs vom Mars und die Zwillingsschwester von Adrius, auch Schakal genannt. Genau wie Octavia ist auch sie eine Goldene. Stärke, Kampfbereitschaft, Entschlossenheit, Intelligenz, aber auch Misstrauen zeichnen ihren Charakter aus und machen sie äußerst gefährlich. Als sie Darrow kennenlernt, weiß sie nichts über seine Vergangenheit, seinen Hass gegen die Goldenen und seinem Ziel  sich in die höhere Gesellschaft der Goldenen einzuschleusen, irgendwann zur Flotte zu gelangen und seinem roten Volk die Freiheit zu schenken. 
 
Die Weltengesellschaft:
 
Rote - Arbeiter, Sklaven
Pinke - Liebesdiener
Obsidiane - monströse Kämpfer
Braune - Diener
Graue - Polizei, Militär
Orangene - Mechaniker
Violette - Künstler
Grüne - Programmierer
Gelbe - Ärzte
Blaue - Piloten, Navigatoren
Bronzene - Richter, Verwaltung
Weiße - Priester
Silberne - Geschäftsleute
Goldene - Herrscher
 
 
 
Meine Meinung:
Umwerfend, grandios, unglaublich!
Meiner Meinung nach hat Pierce Brown mit dieser Buchreihe ein Meisterwerk geschaffen. Ganz viel Verrat, Macht und Intrigen dominieren die Handlung, auch die Liebe spielt eine Rolle, es gibt ganz viel Action, rasanten Wendungen, blutige, brutale Kämpfe sowie Schlachten und unglaublich viele Charaktere, die einen anfangs doch überfordern können, einem aber dann entweder ans Herz wachsen oder die man abgrundtief verabscheut.
Band 1 war wirklich gut, aber im Nachhinein schwächer als die folgenden Teile, denn es zeigt nicht einmal Bruchteile dieser grandiosen Welt, in der Darrow lebt.
In Band 2 jedoch öffnet sich die ganze Welt, passiert so viel und vor allem  steht so viel auf dem Spiel. Das Buch knausert nicht mit Spannung und hinterlässt einen ganz miesen Cliffhänger, deswegen empfehle ich dringend, Band 3 vorrätig zu haben :)
Im finalen Band  kommt schließlich alles zusammen, Darrow und seine Freunde müssen die letzte entscheidende Schlacht schlagen. Dieses Buch ist so actionreich, wie kein anderes Buch, das ich jemals gelesen habe, Wendungen an jeder Ecke, Gefühlschaos vorprogrammiert, ein auf und ab von "Ja!" - und "Wtf, nein!" - Momenten und ein passendes Ende für jeden Charakter, obwohl ich mit zwei Dingen nicht einverstanden bin. Erstens hätte Ragnar nicht sterben müssen und zweitens habe ich mich geweigert zu glauben, dass Octavia tot ist. Ja, sie musste sterben, sie hatte es verdient und es war von Anfang an Darrows Ziel, aber aus irgendwelchen Gründen mochte ich sie.
Ich fand es ein bisschen schwierig, mich in den Schreibstil hineinzufinden und auch die Sprache hat mich ein wenig abgeschreckt, da eine Menge Fäkalsprache verwendet wird und ich mit dem ständigen "drecksverdammt" nichts anfangen konnte, bis klar wurde, dass es sich um die Ausdrucksweise der Roten handelt. Die Goldenen sagen übrigens "mordsverdammt".
 
Alles in allem gibt es von mir eine riesengroße Leseempfehlung! Die Bücher sind vielleicht nicht für jeden etwas, aber versucht es wenigstens.
 
"SPRENGT DIE KETTEN!"
 

Sonntag, 12. Februar 2017

[Rezension] Die Schulen der Magie - Kinder des Konvents

Titel: Die Schulen der Magie - Kinder des Konvents
Autor: Michael Kammerer
Verlag: Morawa Lesezirkel
Seiten: 648
Preis:  22,99 [D] (Flexibler Einband)
ISBN: 978-3-990-57265-8
Ganz lieben Dank an Michael Kammerer und den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Er hat es endlich geschafft. Als Patronus des Herzogtums Tricorn tritt Meister Planitas das höchste magische Amt des Landes an. Doch kaum beginnt er seinen Pflichten nachzugehen, scheint sich alles gegen ihn verschworen zu haben: Überall im Land werden magisch begabte Kinder von bitteren Feinden des angesehenen Konvents der Magier entführt, und obendrein scheint es auch noch einen Verräter in den eigenen Reihen zu geben. Schnell beginnt die Lage zu eskalieren und Planitas erkennt, dass er in diesem Spiel aus Intrigen und Verschwörung niemandem trauen kann.

Protagonisten:
Noldil Planitas ist Magier des Konvents, einer Organisation der Magier, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit magischer Begabung zu finden und auszubilden, und der neue Patronus von Tricorn. Streng, aber ruhig tritt er anderen gegenüber. Er kämpft mit aller Macht gegen alle, die seinem Herzogtum schaden wollen und gibt den arkanen Wächtern vor dem finalen Kampf, den sie eigentlich nicht überleben werden, die Hoffnung zu siegen. Trotzdem wird ihm sein neues Amt fast zum Verhängnis, aber er gibt nicht auf und das macht ihn in meinen Augen zu einem starken Charakter, selbst wenn auch ihn manchmal die Zweifel heimsuchen. 

Kitan ist ein Junge aus Waldeseck, einem kleinen Dorf im Süden Tricorns, mit einer Fähigkeit, von der niemand zu wagen glaubte, dass sie überhaupt möglich sein kann. Er hat eine zweijährige Schwester und einen Hund der ganz besonderen Art. Außerdem besitzt er das Talent, Fragen so treffend und unschuldig zu stellen, dass er auch immer eine Antwort bekommt. Sein Freund Trian und er sind unzertrennlich, bis es zu einer Wendung kommt, die ich aber nicht weiter ausführen will :) Er lernt, sich gegen andere zu wehren und entdeckt in sich selbst einen Mut, den er sich kaum zugetraut hätte.

Meine Meinung:
Diese ganz neue Welt der Magie, die Michael Kammerer hier geschaffen hat, ist gleichermaßen faszinierend wie verwirrend. Ich hatte zu Anfang doch ein paar Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden, Orte und Charaktere zu ordnen und mit den vielen neuen Begriffen klarzukommen. Doch je länger ich mich mit dem Buch beschäftigte, aber dummer Weise ein wenig zu spät bemerkte, dass es am Ende ein sehr hilfreiches Glossar zu allen Personen, Orten und Kreaturen gibt, desto mehr konnte die Geschichte um Magier, Dämonen und Intrigen mich in ihren Bann ziehen. 
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Kapitel sind nicht zu lang und wechseln zwischen den Sichten von Planitas, Kitan und Jonas Garn, einem Korporal der Stadtwache Tricorns, hin und her, sodass mir beim Lesen kaum langweilig wurde. Michael Kammerer beschreibt die Orte, an denen Kämpfe, Angriffe und Sitzungen stattfinden mit einer Detailgenauigkeit, dass ich jeden Raum und vor allem die Vorgänge während eines Zaubers deutlich vor Augen hatte. Um die Spannung zu heben, gibt es zwischendurch heftige Kämpfe, die zum Teil doch ganz schön brutal sind und einen das Gesicht verziehen lassen. Ich für meinen Teil finde, dass so etwas einfach in eine Fantasy-Welt, voller Dämonen und Magiern mit hineingehört und Kammerer hat es wunderbar umgesetzt. 
Am Ende gab es einen unglaublich heftigen Kampf, bei dem Abschnittweise zwischen Kitans und Garns Sicht gewechselt wurde, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Und was man im aller letzten Satz des Epilogs erfährt, sprengt noch einmal alle Vermutungen.
Ich würde allen Fantasy Liebhabern dieses Buch auf alle Fälle empfehlen (4 von 5 Sternen), auch wenn der Anfang sich ein bisschen zieht, aber alles, was dann folgt ist einfach magisch, spannend und düster.
 

Dienstag, 31. Januar 2017

Warum lese ich eigentlich?

Hey, ihr Lieben

Menschen, die sagen, Bücher seinen langweilig und lesen sei öde, haben wahrscheinlich noch nie das Gefühl erlebt, wenn die Geschichte sie gefangen nimmt und in eine andere Welt entführt.
Wenn Charaktere um Leben und Liebe kämpfen.
Wenn Figuren einem ans Herz wachsen, man sich in sie hineinversetzt, mit ihnen fühlt.
Wenn man die letzte Seite eines Buches umblättert und einen Hauch von Wehmut verspürt, weil wieder ein Abenteuer vorbei ist oder aber man vollkommen aufgelöst aufspringt, weil der/die Autor/in es wieder nicht lassen konnte, das Buch so unvorstellbar enden zu lassen, dass man sich denkt: "Nein! Das kann doch nicht wahr sein!"
Wenn einem Tränen in die Augen treten, wenn ein Charakter stirbt oder wenn man über Witze der Figuren lachen muss, bis einem der Bauch weh tut.
Wenn man sich auf seinen Lieblingsplatz kuschelt, Tee trinkt und den Geruch des Papiers in der Nase hat.
Wenn man immer weiß, was man sich zu Weihnachten, Ostern und zum Geburtstag wünschen kann, weil es immer ein Buch gibt, das man unbedingt lesen will.
Wenn es Menschen gibt, mit denen man sich stundenlang über Bücher austauschen kann, ohne, dass es langweilig wird.
Wenn schon ein Blick auf den Bücherschrank reicht, um schlechte Laune zu vertreiben.
Wenn man herausfindet, dass Verfilmungen für Bücher geplant sind, die man liebt und man auf den Tag hinfiebert, an dem man endlich ins Kino gehen kann.
Wenn eine Buchmesse ein Datum ist, das man schon ein halbes Jahr vorher im Kalender rot anstreicht.
Wenn man die Chance bekommt, eine/n Autor/in persönlich zu treffen und danach ein signiertes Buch im Schrank stehen zu haben, gemeinsam mit der Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Ich kann verstehen, dass manchen die Lust am Lesen von Schullektüren verdorben wird, weil die mit Arbeit verbunden sind, aber:

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden."  
[Carl Peter Fröhling]
 
 

Mittwoch, 18. Januar 2017

[Hardcover vs.Taschenbuch] Was mögt ihr lieber?

Hey, ihr Lieben!

Heute dachte ich mir, schreibe ich mal einen Beitrag zum berühmt-berüchtigten Thema "Hardcover oder Taschenbücher?"

Ich persönlich finde gebundene Bücher viel schöner als Taschenbücher. Sie können keine Leserillen bekommen, sind dafür aber auch deutlich teurer, aber wenn man bei Tb aufpasst, bekommen die auch keine Leserillen. Außerdem erscheinen Hc immer vor den Taschenbüchern und wenn es um das Warten auf Bücher geht, bin ich doch ziemlich ungeduldig und kaufe lieber gleich das Hardcover, als zu warten, bis es als Taschenbuch erscheint. Das heißt aber auch, wenn ich mir Band 1 als Hc hole, dann ist es keine Frage mehr, in welcher Ausgabe ich die anderen Bücher kaufe :D Schließlich soll die Reihe im Regal einheitlich aussehen (mein Vater würde das "Luxusprobleme" nennen).
Dann gibt es da auch noch Bücher, die nur als Tb erscheinen, wie beispielsweise "Die Insel der besonderen Kinder" oder Bücher von Colleen Hoover.
Und letztendlich existieren die sogenannten broschierten Bücher, die vom Preis her öfter im Bereich der Hc liegen. Früher wusste ich nicht, wo der Unterschied zwischen broschiert und Tb liegt, bis ich mir Shadow Falls Camp Band 4 gekauft und festgestellt habe, dass dieser Band irgendwie kleiner war, als der Rest. Ja, ich hatte es als Tb geholt und die anderen waren broschiert. So lernt man dazu :)

Habt ihr einen Favoriten oder mögt ihr beide Formate?  
 
 
Hardcover mit Schutzumschlag

broschiert

Taschenbuch


Samstag, 14. Januar 2017

[Rezension] Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Titel: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi, ein Imprint der Piper Verlag GmbH
Seiten: 368 + Leseprobe zu ,,Das dunkle Herz der Magie"
Preis: 14,99 [D] (Broschiert)
           15,50 [A]
ISBN: 978-3-492-70328-4

Inhalt:
Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika!
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.
 
Protagonisten:
Lila Merriweather ist die Protagonistin der Reihe und ein Traum von Charakter, denn sie ist selbstbewusst, mutig, klug und steht zu dem, was sie sagt. Sie lässt sich von nichts und niemanden einschüchtern und hat immer eine, manchmal ziemlich bissige, Antwort auf Lager. Trotzdem hat sie eine riesiges Herz, das ihr erlaubt, Menschen, die sie gern hat, zu beschützen, komme, was wolle. Durch ihre magischen Fähigkeiten, ihren Ehrgeiz, ihren Mut und ihre Stärke ist sie in der Lage zu kämpfen! Und das tut sie. Sie kämpft für ihre tote Mutter und ihr Überleben, später für Devon und dessen Familie. 
 
Devon Sinclair ist der Sohn des Oberhaupts der Sinclair Familie und dazu noch unwiderstehlich sowie absolut gutaussehend. Er ist eine der Personen, die wahrscheinlich schon zu viel Schlechtes im Leben gesehen haben und trotzdem immer noch versuchen, es allen recht zu machen, was eine sehr bewundernswerte Eigenschaft ist und sich oftmals als überaus schwierig darstellt.
 
Claudia Sinclair ist das Oberhaupt der Familie Sinclair und somit die mächtigste Frau von Cloudburst Falls. Sie strahlt Macht und Autorität aus und ist eiskalt. Dennoch steht die Sicherheit ihres Sohnes an erster Stelle. Lila gegenüber verhält sie sich distanziert und kühl, trotzdem gehörte sie von Beginn an zu meinen Lieblingscharakteren.
 
Meine Meinung:
Nachdem ich die Frost-Reihe von Jennifer Estep gelesen hatte, habe ich mich unglaublich auf das neue Buch von ihr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Ich finde die Geschichte um Lila wahnsinnig spannend und interessant, vor allem weil es in der Gegenwart spielt und mit Magie kombiniert wurde. Es gibt Monster, Pixies und Machtkämpfte, Hass, dessen Ursprung in der Vergangenheit liegt und ganz viel Spannung. Am Ende flogen die Seiten nur so dahin, denn man will immer wissen, wie es weitergeht. Verbunden wird das Buch natürlich noch mit einer Liebesgeschichte, die aber eher im Hintergrund abläuft, trotzdem das gewisse Etwas in die Story bringt. Dadurch liegt der Fokus auf der Handlung und man verliert den roten Faden nicht. Ich persönlich liebe das Buch und es hat sich verdienter Weise einen Platz auf der Liste meiner Lieblingsbücher erkämpft.  
 
                                                                       5/5 Sternen